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Der Bezirk liegt im westlichen Teil der Republik Litauen, an der Kurischen Bucht (dem Haff) der Ostsee. Den grössten Teil des Bezirkes nimmt das Nemunas-Delta ein. Das Verwaltungszentrum – Šilutė – befindet sich in einer Küstenniederung, am Fluss Šyša. Die Stadt Šilutė erwuchs aus der Siedlung Šilokarčema (Heydekrug), deren Entstehung durch den 1511 inmitten von Heiden gegründeten Krug vorangetrieben wurde. Von Šilokarčema wurde der Ortsname Šilutė abgeleitet. Der Ort Šilutė verginte die ehemaligen Dörfer Šilokarčema, Verdainė, Cintjoniškiai und Žibai. Die Fl’che des Bezirks Šilutė beträgt 1 706 Quadratkilometer. Hier vorlaufen filgende Regionstrassen: Kaunas-Jurbarkas- Šilutė- Klaipėda (141), Šilalė-Šilutė (165), Kvėdarna-Švėkšna-Saugos (193), Šilutė-Rusnė (200), Tauragė-Žygaičiai-Vainutas (199). Der Bezirk wird in 11 Ämter eingeteilt (Gardamas, Juknaičiai, Katyčiai, Kintai, Rusnė, Saugos, Šilutė, Švėkšna, Usėnai, Vainutas, Žemaičių Naumiestis), in denen sich eine Stadt, 7 Orte und 311 Dörfer befinden. Hier leben 52 960 Menschen, die ihre Heimat lieben und pflegen. Im Bezirk Šilutė nehmen die Wälder 34 050 ha, die Gewässer – 34 806 ha, die Strassen – 3 091 ha, das Ackerland – 61 127 ha, die Obstgärten – 943 ha, die Wiesen und Weiden – 22 569 ha, das būbaute Territorium – 3 014 ha teil. Durch die Flüsse Nemunas und Skirvytė verläuft die Grenze der Europäischen Union, und dahinter liegt das Territorium der Russischen Föderation. Auf dem Bezirksterritorium zählt man 312 Objekte des Kulturerbes, unter denen Denklmäler der Archtektur, Archäologie, Technik und Seefahrt am besten erhalten geblieben sind. Es gibt 193 Kulturdenkmäler, die unter staatlichem Schutz stehen.
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